Erneuerbare Engergien in Afrika
Dass man im Norden Afrikas große Windkraftanlagen und Solarkraftanlagen aufstellen und den produzierten Strom danach zu uns exportieren kann ist inzwischen hinreichend bekannt. Dass der afrikanische Kontinent infolge seines günstigen Klimas beste Voraussetzungen für die Erzeugung
erneuerbarer Energien hat, ist wahrscheinlich ebenfalls seit dem Projekt mit dem vielversprechenden Namen Desertec vielen geläufig. Doch wirklich viel in Sachen erneuerbare Energie passiert nicht. Das zeigt eine Studie des Umweltprogramms der UNO. In dieser Untersuchung wurde analysiert, wie groß die Zahl der CDM Projekte in Afrika ist. CDM heisst Clean Development Mechanism und das wiederum zeigt reichen Ländern, wie und wo sie in Klimaprojekte in den armen afrikanischen Ländern investieren können um ihre eigene CO² Bilanz zu verbessern. Weltweit gibt es 4890 CDM-Projekte, davon jedoch nur eine Handvoll in Afrika. Die meisten stehen in den reicheren afrikanischen Ländern wie Uganda, Südafrika und Kenia. In den ärmeren Ländern mit viel Korruption wie zum Beispiel Äquatorialguinea, das sehr gut mit Öl verdient, gibt es keine CDM-Projekte. Aussagen von UNEP Chef Achim Steiner zufolge, ist es die Politik, durch die es möglich wird, dass man dort in den erneuerbaren eine Chance sieht. so verfügt beispielsweise Südafrika inzwischen, ähnlich wie bei uns, über eine Vergütung für das Einspeisen von Strom aus alternativen Energien.
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