Das Erntedankfest

Anlässlich des Erntedankfestes ermahnte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner von der CSU die Bürger zu einem sorgfältigeren Umgang mit Lebensmitteln. Und präsentierte der Öffentlichkeit in der Tat schockierende Zahlen: Denn jeder Deutsche wirft alljährlich Essen für über 300 Euro in die Mülltonne.

Geld, das durch eine sorgfältigere Haushaltsplanung eingespart werden könnte. Denn gerade dann, wenn wir hungrig einkaufen (etwas, das man nach Ansicht der Experten tunlichst vermeiden sollte!), neigen wir dazu, den Einkaufswagen hoffnungslos zu überladen. Die Folge sind dann völlig überfüllte Kühlschränke und Warenlager, die - zumal in einem Single-Haushalt -, gar nicht mehr zu verbrauchen sind. Viel, zu viel, landet dann in der Mülltonne. Waren, deren Produktion wertvolle Ressourcen und viel Energie „verschlungen“ hat!

Ohnehin sei es, so die Experten, so, dass Waren, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist, nicht zwangsläufig schon verdorben sind. Das wurde via Bondrucker oder Etikettensoftware auf die Ware gestanzt und dient als erster Anhaltspunkt. Wer sich dann noch zusätzlich auf (s)ein gutes Augenmaß und seine Nase verlässt, kann freilich auch Ware, die nur „kurz über die Zeit“ ist, oftmals noch nutzen.

Besteht dagegen der geringste Zweifel an der Qualität der Ware, dann muss die natürlich entsorgt werden. Denn eine Lebensmittelvergiftung ist nicht ohne.

Szenenwechsel: Natürlich sind weit mehr Informationen als die Haltbarkeit mittels Stempel und Etiketten auf die Produkte gedruckt. Da finden sich auch die Inhaltsstoffe und Hinweise, wo und wie die Waren produziert wurden. Eierstempel etwa geben darüber Auskunft, ob das Huhn „glücklich gelebt“ oder in einem Käfig gehaust hat:

Die Skala reicht dabei von 0 für ökologische Erzeugung bis zur 3 für Käfighaltung. Die Buchstabenkombination DE steht dann für Deutschland. Mit ein bisschen Übung lässt sich also einiges auf dem Code herauslesen!

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