Wie man neue Wege in der Schizophrenie findet

Die Krankheiten Schizoprhenie und bipolare Störungen sind in Deutschland als psychiatrische Krankheiten mittel-schwer verbreitet. Statistisch gesehen erkrankt jeder Hundertste im Leben an diesen Krankheiten, die man kurz zusammengefasst als bipolare Erkrankung bezeichnen kann. Obwohl Schizophrenien sowohl Männer und Frauen in etwa gleich häufig betreffen, beginnt die Krankheit bei Männern häufig im Alter von 20 bis 25, während Frauen die Symptome eher später, d.h. im Alter von 25 bis 30 Jahren eintrifft. Obwohl es eine Tendenz gibt, kann die Krankeit aber jederzeit im Leben eines Betroffenen auftreten.

 

Doch was ist Schizophrenie? Das Wort selbst setzt sich aus den altgriechischen Wörtern "s'chizein" (abspalten) und "phren" (Seele) zusammen und bezeichnet somit die Abspaltung der Seele.

 

Nicht immer kann man sofort erkennen, dass bei einer betroffenen Person die Krankheit bipolare Störung oder Schizophrenie vorliegt. Vor allem bei pubertierenden Jugendlichen bleiben die Anzeichen oft versteckt bzw. die Eltern schieben die Symptome auf die Pubertät. Mögliche Frühwarnzeichen sind generell gesagt eine Veränderung im Stimmungsbild der Person. Sie erlebt Wahnvorstellungen und akkustische Halluzinationen. Wird diese Schizophrenie nicht erkannt, ist der Verlauf oft als Schub zu beobachten. Ein solcher Schub kann Wochen bis Monate andauern. Sobald er überstanden ist, heilt sich die Psychose mehr oder weniger vollständig ab. Diese Schübe können allerdings jederzeit wieder auftauchen.

Meistens werden die Krankheiten mittels Medikamenten behandelt, diese medikamentöse Behandlung geschieht dann nur während diser Phasen. In der Psychotherapie aber versucht man sich mit neueren und nicht-medikamentösen Behandlung, um die oft stark negativen Nebenwirkungen zu vermeisen. In einer solchen Behandlung lernen dann die Betroffenen und aicj deren familiäres Umfeld mit der Krankeit umzugehen. In einer solchen Therapie wird dann vor allem dafür Sorge getragen, dass für den Patienten ein fester Tagesablauf etabliert wird. Dieser gibt ihm eine gewisse Sicherheit im Alltag und wirkt dadurch präventiv für weitere Schübe, weil der Patient so einer sinngebenden Beschäftigung nachgehen kann.

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