Zu viel Alkohol – wo fängt das an?

Alkohol ist ein Zellgift. Es schadet dem Körper auf vielfältige Art und Weise. Jedoch nimmt Alkohol in unserer Gesellschaft einen festen Platz ein, genauso wie Sport, Fernsehen oder Essen. Und eben dies macht – bei allem Einsehen – Alkohol für viele zu einem Problem. Alkohol gehört oftmals einfach dazu. Und tatsächlich ist an einem Feierabendbier oder einem guten Glas Wein auch nichts zu mäkeln. Kritisch wird es erst, wenn eine Grenze überschritten wird. Man darf sich jedoch fragen, wo diese Grenze genau liegt. Eine Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Internet gibt auf diese und viele weitere Fragen anschaulich Antwort.

Unter dem Titel „Risikoarmer Alkoholkonsum“ kann man auf der Projektwebseite unter www.kenn-dein-limit.de nachlesen, dass sich die Schallgrenze hin zu einem bedenklichen Trinkverhalten jenseits der Menge zwei „Standardgläser“ Alkohol pro Tag (Männer) bzw. einem Standardglas pro Tag (Frauen) bewegt. Was ein Standardglas sein soll erfährt man ebenso: Hierbei handelt es sich etwa um ein Bier oder ein kleines Glas Wein (bzw. einen Schnaps). Außerdem sollte sowohl Mann als auch Frau darauf achten, nicht mehr als fünf Tage in der Woche überhaupt etwas zu trinken.

Viele werden sich nun denken „da liege ich mit Sicherheit darüber!“. Um das rauszubekommen gibt es einen interessanten Selbsttest, der das eigene Trinkverhalten beleuchtet. Der Test gibt aus, wie es um den persönlichen Bezug zum Alkohol steht: Bewege ich mich noch im grünen Bereich? Oder liege ich schon im kritischen Bereich? Bin ich vielleicht sogar alkoholabhängig? Wenn das Ergebnis nicht im grünen Bereich liegt erhält der Interessent zudem eine Vielzahl an Tipps und Informationen zur Reduktion des eigenen Konsumniveaus. An zusätzlichen Motivatoren hin zu diesem Ziel mangelt es der Seite außerdem nicht. So zeigt eine interaktive Grafik (die sogenannte „Bodymap“) beispielsweise, was für körperliche Negativfolgen man sich erspart, wenn man weniger Alkohol zu sich nimmt.

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