Traditionshandwerk Schreiner- ein Ausflug in die Geschichte

Der Schreiner ist einer der Berufe, welcher eine sehr lange Tradition hat. Dies macht sich auch bis heute bemerkbar. Immer wieder sieht man auf der Straße Schreiner, die auf der „Walz“ sind und so von einer Schreinerei zu nächsten ziehen, um beim Meister neues zu lernen.

Die Schreiner- und Zimmererinnung sind die wenigen Innungen, die heute noch so großen Wert auf die Pflege des Brauchtums legen.

War ursprünglich der Schreiner dafür zuständig, dass Möbel und andere Gegenstände im Haus hergestellt wurden, so hat sich bis heute einiges für diesen Beruf geändert. Aus den Einzelanfertigungen von Hand, sind heute in der Regel Massenprodukte entstanden und so hat sich auch der typische Schreiner darauf einstellen müssen.

Die Wurzeln des Berufes gehen sehr weit zurück und die Tischler sind um das 12 Jahrhundert aus der Zimmererzunft entstanden. Dieser Beruf konnte sich bis zu Industrialisierung sehr gut halten und erst durch die Automaten, wurden die Tätigkeiten immer weniger verlangt, da oft die Preise für die Bevölkerung, teurer waren, als die Massenprodukte.

Das Arbeitsfeld ist bis in unsere Tage, für fast jede Schreinerei im Anfertigen von Einzelstücken zu suchen. Hier geht es aber auch darum, dass alte Möbel restauriert und wieder aufbereitet werden.

Vor allem zu Zeiten der Kriege, waren die Schreiner und Tischler sehr begehrt, da immer wieder Schäden an Gebäuden entstanden und somit Treppen, Dächer und Böden repariert werden mussten.

Der moderne Besitzer einer Schreinerei, hat es im Vergleich zu den Vorgängern relativ einfach, die täglichen Arbeiten zu verrichten, da auch hier die computergesteuerten Maschinen und die vielen Automaten ihren Einzug gehalten haben. Was aber auf alle Fälle auch heute noch einen guten Schreiner ausmacht, ist das Gefühl für das Holz und die Tatsache, dass er in der Lage ist, auch sehr komplizierte Stücke aus Holz zu fertigen.

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