Das Klima und Wetter in Berlin
Das Klima und Wetter in Berlin ist geprägt durch seine Lage, auf Berlin wirkt zum einen die Ostsee durch die nahe Lage wie auch die großen Landmassen Eurasiens ein. Dadurch kann das Klima als gemäßigt betrachtet werden. Berlin Dahlem ist repräsentativ für den Berliner Durchschnitt: die Temperatur beträgt durchschnittlich im Laufe eines Jahres circa 9 Grad Celsius und die Niederschlagsmenge knapp unter 600 mm. Wie üblich in Deutschland ist es im Juli und August in Berlin mit im Durchschnitt rund 18 Grad Celsius am wärmsten und im Januar sowie Febraur mit knapp unter 0 Grad Celsisus am kältesten. Auch kann man sich in Berlin meist nicht über schlechte Luft beschweren, da Winde frische, gut gemischte und auch saubere Luft vom Meer antransportieren.
Manchmal sorgen aber Winde aus Südost und Ost mit Wetterlagen, die im allgemeinen Hochdruck sind, zu einer Art "Luftstau". Dies kann sich wiederum gravierend auf die Entwicklung der Temeperatur in beide Richtungen auswirken. Dann konnten sich auch Probleme durch Smog ergeben, was sich allerdings seit den 1980er Jahren immer mehr verringert hat. Es gibt einfach nicht mehr so viele schadstoff- und Ruß-ausstoßende Geräte wie zu diesen Zeiten. Hier seien insbesondere Heizen mit Öfen und ungefilterte Autoabgase genannt. Letztere sind durch Abgasfilter und Katalysatoren heutzutage keine großartige Einflussgröße mehr für das Wetter Berlins und dessen Klima.
Innerhalb der Stadt ist durch fehlende Höhenunterschiede das Wetter ziemlich gleich. Jedoch merkt man einen deutlichen Unterschied zwischen der Temperatur in dichter Bebauung im Vergleich zu Freiflächen, z.B. Parks. Am Rande der Stadt, dem Kontakt zum gering bebauten Gebiet um Berlin merkt man oftmals einen Temperatursturz im Vergleich zur Innenstadt. Insbesondere im Sommer und dessen Nächte ist der Unterschied im Wetter Berlins besonders stark - hier wird locker ein Unterschied von 10 Grad Celsius erreicht.